Qualifikation entscheidet

Gasser Felstechnik

Nebst handwerklichem Können sind bei Baumaschinenführern digitale Kompetenzen und Verantwortung gefragt. Die Gasser Felstechnik AG zeigt, wie Weiterbil-dung nicht nur die Arbeitssicherheit erhöht, sondern auch die Wettbewerbsfähigkeit der Firma stärkt.

Kaum eine Baustelle, ob Strassen-, Hoch- oder Tiefbau, ist ohne Baumaschinen denkbar. Deshalb sind gut ausgebildete Baumaschinenführer auf dem Arbeitsmarkt gefragt. Die Ausbildung zum Baumaschinenführer ist in der Schweiz nicht einheitlich geregelt. In der Deutschschweiz ist die Ausbildung über Verbände organisiert, während in den Westschweizer Kantonen (Genf, Waadt, Wallis und Neuenburg) wieder eigene Reglemente gelten. Viele Maschinenführer absolvieren zuerst eine Grundbildung im Bauhauptgewerbe, beispielsweise als Maurer.

Die Spezialisierung erfolgt in einem zweiten Schritt. Viele Baufirmen bilden geeignete Mitarbeitende intern weiter. Die Gasser Felstechnik AG legt viel Wert auf die Aus- und Weiterbildung ihrer Mitarbeitenden. «Sie sind für uns das wichtigste Kapital für die langfristige Entwicklung unseres Unternehmens», sagt Sebastian Gasser, Leiter Sicherheit und Qualitätsmanagement, «weil gerade das Führen von Baumaschinen mit besonderen Gefahren verbunden ist, setzt es eine fundierte, fachgerechte Ausbildung und ausreichende Praxiserfahrung voraus. Mit internen und externen Aus- und Weiterbildungen fördern wir gezielt die Fachkompetenz unserer Mitarbeitenden und schaffen die Voraussetzungen für einen sicheren, wirtschaftlichen und effizienten Maschineneinsatz.»

Das technische Verständnis sei bereits früher eine wichtige Kompetenz von Baumaschinenführern gewesen. Heute kommen, führt Gasser aus, digitale Kompetenzen im Umgang mit GPS-Systemen, 3D-Maschinensteuerungen und elektronischen Assistenzsystemen. «Qualität, Selbständigkeit und Verantwortungsbewusstsein sind weitere Eigenschaften, die wir von einem modernen Maschinisten erwartet.»

Identifikation mit der Firma

Die Weiterbildung in der Schweiz orientiert sich am Prüfungsschema der Kommission für die Berufsbildung von Baumaschinenführer (K-BMF)). Sie erfüllt zentrale Tätigkeiten im Bereich der Reglementierung und Qualifikationsverfahren für Kranführer/innen und Baumaschinenführer/innen. «Durch die Akkreditierung von Ausbildungs- und Prüfungsstätten erhalten wir Unternehmer und unsere Mitarbeitenden eine einheitliche, qualitativ gute Grundausbildung, die die gesetzlichen Vorgaben im Bereich des UVG und der VUV erfüllen», sagt Sebastian Gasser, «sehr wichtig ist die gesamtschweizerische Akzeptanz der nach K-BMF ausgestellten Ausweise auch in den Kantonen mit gesetzlichen Sonderregelungen.»

Die Weiterbildung der Mitarbeiter sind für Firmen mit finanziellen Investitionen verbunden. Bei der Gasser Felstechnik AG endet des Kosten-Nutzen-Verhältnis solcher Weiterbildungen nicht bei den wirtschaftlichen Mehrwerten. Sebastian Gasser: «Weiterbildung fördert auch Motivation, Wertschätzung und die Identifikation unserer Mitarbeitenden mit dem Unternehmen. Durch diese positiven Effekte kann eine gelebte Weiterbildungskultur entstehen, kontinuierliche Verbesserung in das Unternehmen einfliessen sowie die Entwicklung von zukünftigen Führungs- und Nachwuchskräften fördern.» All dies sei unbezahlbar und trage zu einem nachhaltigen Unternehmenserfolg bei.

Baumaschinenführer werden

Verantwortung übernehmen, Grossmaschinen bedienen: Jetzt mehr zur Ausbildung erfahren.

Secret Link