Gelungene schweizweite Premiere

Die erfolgreichen Absolventinnen und Absolventen der Bauführerausbildung 2026

Nach intensiven Vorbereitungsarbeiten verlief die erste eidgenössische Prüfung der Bauführerinnen und -führer erfolgreich: Ein Meilenstein für die Absolvierenden und die Branche.

Der Abschluss als Bauführer oder Bauführerin wurde im April 2026 erstmals im neuen Gewand, also als Höhere Fachprüfung und nicht mehr als Lehrgang an der Höheren Fachschule, durchgeführt. Die Ausbildung verfügt damit neu über einen schweizweit einheitlichen Standard. Zur Premiere traten 108 Deutschschweizer, davon zwei Frauen, und 19 Westschweizer, davon eine Frau, an. Die Tessiner werden ihre erste Höhere Fachprüfung zum Bauführer / zur Bauführerin im 2027 durchführen. 

Absolventen der ersten schweizweiten Höheren Fachprüfung Bauführer bei der Diplomfeier auf Schloss Lenzburg

Die nationale feierliche Übergabe der Diplome am 24. Juni 2026 in einer magischen Atmosphäre auf Schloss Lenzburg bildete den Höhepunkt einer wirkungsvollen Revision. Der Weg dahin war ein Kraftakt. Die Umsetzung dieser Ausbildung von der Höheren Fachschule in die Höhere Fachprüfung war tiefgreifend und herausfordernd. Sie verlief gemäss dem «Swiss Education Lab» der ETH Zürich, die die Branche auf diesem Abschluss wissenschaftlich begleitete, jedoch erfolgreich.

Das Fazit nach der Erstdurchführung lautet, dass beinahe 60 Prozent der Kandidatinnen und Kandidaten die Prüfung bestanden haben. Diese Quote bewegt sich im üblichen Rahmen einer Höheren Fachprüfung., Der Durchschnitt aller HFP liegt bei rund 70 Prozent. Unter den 10 Prozent der besten Abschlüsse waren Absolventinnen und Absolventen aller Bildungsanbieter, die einen Vorbereitungskurs zur Höheren Fachprüfung anbieten, vertreten. Gleichzeitig zeigen sich bei den Bestehensquoten teilweise deutliche Unterschiede zwischen den einzelnen Bildungsanbietern. 

Die Branche fokussiert in den nächsten Jahren auf eine kontinuierliche Verbesserung. Auch in Zukunft steht die Weiterentwicklung der Qualität im Zentrum, und dies mit allen Akteuren: Verband, Bildungsanbieter und Unternehmen. Schliesslich nimmt letzterer eine zentrale Rolle beim Kompetenzaufbau des zukünftigen Bauführerinnen- und Bauführernachwuchses ein.