Freitag, 26.09.2025

Gemeinsam für CO₂-speichernde Gebäude und Infrastrukturen

Am 25. August 2025 haben vier Schweizer Familienunternehmen die Klark AG gegründet. Ihr klares Ziel ist es, Klark als CO₂-neutralen Beton schweizweit verfügbar zu machen. Die Klark AG steht für ökologische Innovation, industrielle Kooperation und einen echten Wandel im Baustoffmarkt. 

Umweltfreundlicher Beton: Klark bietet eine effektive und zuverlässige Möglichkeit, mit CO₂-neutralem Beton zu bauen und verantwortungsvoll zu handeln. Möglich wird das, weil dieser Beton mit zertifizierter Pflanzenkohle angereichert ist. Durch die stabile Bindung von Kohlenstoff erreicht Klark eine dokumentierte Senkenleistung, die kein anderer Baustoff bislang bieten kann. Der Beton wurde bereits in mehreren Gebäuden verbaut und ermöglicht es Bauherrschaften und Planenden einen messbaren Beitrag zur Erreichung der Klimaziele zu leisten.  

Ein starkes Bündnis – für eine flächendeckende Verfügbarkeit  

Die Gründungsunternehmen der Klark AG – Ulrich Imboden AG (Visp), die zur Zindel United gehörende Logbau AG (Maienfeld), die zu Marti gehörende Novakies AG (Bern) und die Toggenburger AG (Winterthur) – vereinen eine regionale Verankerung sowie das gemeinsame Ziel, klimafreundliches Bauen nicht nur möglich, sondern selbstverständlich zu machen. Mit den zusätzlich schon vorhandenen Lizenznehmern Eberhard Bau AG (Kloten), Aarebeton Aarau AG (Buchs) sowie Arnold + Co. AG (Flüelen) besteht ein starkes Netzwerk aus motivierten Produzenten. Damit entsteht ein zentrales Kompetenzzentrum für CO2 speicherndes Bauen mit Beton, getragen von regionalen Pionieren mit nationaler Reichweite. Gleichzeitig wird der Zugang für weitere Lizenzpartner in der ganzen Schweiz geöffnet.  

Die Geschäftsführung der Klark AG übernimmt der bisherige Verkaufsleiter der Logbau AG, Andreas Schefer, der schon seit den Anfängen der Entwicklung von Klark mit dabei war.  

Ein Signal für die gesamte Branche  

Die Gründung der Klark AG ist ein Meilenstein für die Schweizer Bauindustrie. Sie zeigt, dass ökologische Verantwortung, wirtschaftliches Denken und kooperative Strukturen Hand in Hand gehen können – auch und gerade in einer Branche, die lange als träge galt. Klark steht für einen Aufbruch, hin zu einem Baustoffmarkt, der Klimaeffekte nicht nur misst, sondern aktiv verändert, weil er die CO2-Emissionen im Betonbau signifikant zu senkt.